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„Ich wollte nicht einer von 200 sein“ Meldung vom 13.08.2026

Arne Biernath ist seit Oktober 2025 Teil unseres IT-Teams. Gemeinsam mit seinen Kollegen schafft er die IT-Strukturen für den künftigen Produktionsbetrieb. Besonders reizt ihn dabei die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und den Aufbau des Unternehmens aktiv mitzugestalten.

Du warst bereits in der Medizintechnik tätig. Warum hast du dich für einen Wechsel zu TecMed entschieden? 
Ich war insgesamt acht Jahre bei einem Medizintechnikunternehmen – inklusive meiner Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration. Zuletzt habe ich dort den Helpdesk geleitet. Die Aufgabe hat mir Spaß gemacht, aber nach der Übernahme durch einen großen Konzern wurde unser Bereich immer kleiner und ich hatte das Gefühl, dass ich mich weder fachlich noch persönlich richtig weiterentwickeln kann.

Deshalb habe ich mich umgeschaut. Ich hatte viele Gespräche mit Unternehmen in der Region, aber TecMed hat mir am Ende am besten gefallen. Hier bin ich nicht einer von vielen, nicht einer von 200, sondern kann wirklich etwas bewegen. Ich bin für meinen Infrastruktur-Bereich verantwortlich und kann Dinge aktiv mitgestalten.

Dafür nehme ich auch den längeren Arbeitsweg in Kauf. Ich komme aus der Nähe von Klütz und bin jeden Tag etwa eine Stunde nach Schwerin unterwegs – und abends natürlich wieder zurück. Das mache ich aber gerne, weil mir wichtiger ist, einen Job zu haben, in dem ich mich weiterentwickeln, Verantwortung übernehmen und etwas mit aufbauen kann.

Dazu kommt das Produkt. Wir arbeiten daran, Menschen mit Diabetes zu unterstützen. Und man merkt hier überall, dass Qualität und Sicherheit an erster Stelle stehen. Wenn etwas die bessere Lösung für die Produktion oder später für die Patienten ist, dann wird darüber gesprochen – auch wenn es mehr kostet. Mit dieser Haltung kann ich mich sehr gut identifizieren.


Was sind deine Aufgaben als Infrastruktur-Manager?

Vereinfacht gesagt bin ich für alles zuständig, was zur IT-Infrastruktur gehört – von Arbeitsplatzrechnern über Netzwerke und Server bis hin zur IT-Sicherheit. Wir planen und bauen die gesamte Infrastruktur so auf, dass die Produktion künftig zuverlässig laufen kann.

Das erste halbe Jahr bestand für mich vor allem aus Planung: Wie bauen wir unsere Netzwerke auf? Wie kommunizieren die verschiedenen Systeme miteinander? Wie gestalten wir Backups und Ausfallsicherheit? Welche Zugriffe benötigen externe Dienstleister? Das sind Themen, über die ich mir viele Gedanken mache.

Mittlerweile setzen wir vieles davon um. Wir haben neue Serverschränke aufgebaut und schaffen Schritt für Schritt die Grundlage für den Produktionsbetrieb. Das Spannende dabei ist, dass man nicht nur für heute plant, sondern auch mögliche Erweiterungen mitdenken muss. Ich habe dabei viel Vertrauen und Freiraum bekommen und kann meine Erfahrungen aus der Medizintechnik einbringen. Das macht die Aufgabe für mich besonders spannend.


Was gefällt dir besonders an der Arbeit bei TecMed?

Dass ich mitgestalten kann. Es gibt noch viele Themen, die wie ein weißes Blatt Papier sind. Ich habe immer wieder die Möglichkeit zu sagen: „Das würde ich gut finden.“ Meine Meinung wird gehört und ich kann mich einbringen.

Außerdem wurde ich unglaublich herzlich aufgenommen. Ich bin ein „Strahlemann“, rede mit jedem und habe einfach Spaß daran, mit Menschen zusammenzuarbeiten. Dass das hier geschätzt wird und ich Wertschätzung dafür bekomme, wie ich bin, finde ich besonders schön.

Beeindruckend finde ich auch, was hier in kurzer Zeit entstanden ist. Wenn ich sehe, was am Standort aufgebaut wurde – beispielsweise die Reinräume –, dann denke ich oft: Das ist schon krass. Teil davon zu sein und dazu beizutragen, motiviert mich jeden Tag.


Du hast auch im Team zur Entwicklung unserer Standortwerte mitgearbeitet. Wie hast du diesen Prozess erlebt?

Für mich war das etwas Besonderes. Ich glaube, viele Mitarbeitende erleben gar nicht, dass sie bei der Entwicklung von Unternehmenswerten mitreden können. Bei uns war das anders.

Ich war Teil des Werteteams „Patienten“. Dabei ging es für mich vor allem um die Frage: Wofür machen wir eigentlich das, was wir hier tun? Wir stellen nicht einfach ein Produkt her, sondern arbeiten daran, Menschen mit Diabetes zu unterstützen. Dieser Gedanke war für mich bei der Entwicklung des Wertes besonders wichtig.

Beeindruckt hat mich, dass dieser Anspruch nicht nur auf dem Papier steht. Genau dieses gemeinsame Verständnis finde ich besonders stark. 


Wie geht es für euch in der IT weiter?

Mit dem Wachstum des Unternehmens wachsen auch die Anforderungen an die IT. Aktuell suchen wir einen IT-Teamleiter, der als Generalist alle Themen der IT abdeckt und in den Bereichen, in denen es uns an Erfahrung fehlt, Entwicklungspotenzial mitbringt. Ich freue mich auf jemanden, der genauso viel Spaß daran hat, in dieser Aufbauphase dabei zu sein und gemeinsam etwas zu bewegen. 

 

Arne Biernath, Mitarbeiter IT-Infrastruktur
Arne Biernath, Mitarbeiter IT-Infrastruktur Foto: Jörn Lehmann